Martin Koren (CZ) verteidigt seinen Titel

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Martin Koren aus der Tschechischen Republik wiederholt seinen Sieg aus dem Jahr 2013 und ist somit auch der „LAST MAN RIDING 2016“.

Bevor wir genauer auf den Ablauf des HERZ FMX Contests by Monster Energy eingehen wollen möchten wir uns auf das herzlichste bei allen Sponsoren und Partner bedanken. Ohne diese Unterstützung wäre die Durchführung auf diesem Niveau nicht möglich.

Ein besonderer Dank gilt unseren treuen FMX-Fans, die wieder in großer Zahl gekommen sind und für eine tolle Stimmung gesorgt haben.

Rückblick:

Nach der wertungsfreien „Freesession“, die den Fahrern zum Gewöhnen an die Lichtverhältnisse dient und der Fahrerpräsentation gab es mit dem Whip-Contest gleich den ersten Bewerb.

Beim Whip-Contest wird gewertet wer sein Bike in der Luft in die extremsten Schräglagen bringen kann. Vor allem der Mann aus Finnland, Ilkka Salo, und der Schweizer Mike Pfister zeigten tolle Whips. Doch einer setzte noch eines drauf und zeigte extremste Schräglagen und zwar unsere FMX-Ikone, Martin ‚muph‘ Schenk. Völlig verdient wurde Martin Schenk vom Publikum zum Sieger des Whip-Contest gekürt.

Gleich danach startete das Highlight des HERZ FMX Contests, der weltweit einzigartige „LAST MAN RIDING“ Contest. Hier sah der Wertungsmodus vor, dass jede Runde von einer Fachjury ein Fahrer ausgeschieden wurde.

Gleich in der ersten Runde erwischte es unseren Youngster, Philipp Seemann. Ihm wurde die Nervosität bei seinem ersten großen Contest zum Verhängnis und er zeigte einen Sprung ohne Wertung. In der nächsten Runde erwischte es den Schweizer Mike Pfister und ihm folgte der US-Boy Billy Giron.

Die nächste Runde war schon sehr spannend, da der Fahrer der ausscheiden musste den undankbaren vierten Platz belegte und die restlichen drei Fahrer bereits eine Medaille mit nach Hause nehmen durften. Dementsprechend krasser und riskanter wurden auch die Tricks. Für Ilkka Salo aus Finnland war in dieser Runde Endstation.

In der nächsten Runde ging es ans Eingemachte. Jetzt fingen die Fahrer an fette Backflip-Combos zu zeigen.
Als Abschlusssprung zeigte Vivian Gantner einen blitzsauberen Whip-Flip und Martin Koren einen Heelclicker-Flip. Trotz eines sauberen Laufes und einem Backflip als Abschlußsprung kam für den Österreicher Martin Schenk in dieser Runde das Aus.

Im Finale kam es somit zum epischen Duell des Titelverteidigers Martin Koren aus der Tschechischen Republik und dem ersten Titelträger (2009) Vivian Gantner aus der Schweiz. Der Schweizer musste vorlegen und zeigte mit Cliffhanger, einem fetten Tsunami und seinem Whip-Flip unglaublich spektakuläre und sauber ausgeführte Tricks. Alle waren gespannt wie der Titelverteidiger dies kontern würde und er konterte und wie.
Mit einer schönen Seatgrab Kombination eröffnete er zwar zurückhaltend doch mit Seatgrab-Flip und einem perfekt ausgeführten Tsunami-Flip feuerte er zwei Tricks auf höchstem internationalem Niveau ab und krönte sich erneut zum „LAST MAN RIDING“.

Seinen Tsunami-Flip packte er auch nochmals im abschließenden WSA-X-Jump aus und holte somit auch in diesem „Best Trick Contest“ den Sieg.

Hier die gesammelten Resultate:

LAST MAN RIDING:

1. Martin Koren (CZ)
2. Vivian Gantner (SUI)
3. Martin Schenk (AUT)
4. Ilkka Salo (FIN)
5. Billy Giron (USA)
6. Mike Pfister (SUI)
7. Philipp Seemann

Gewinner WHIP-CONTEST: Martin Schenk (AUT)

Gewinner WSA-X-Jump: Martin Koren (SUI)